Fast jede Frau und jedes Mädchen war bereits schon einmal mit den Symptomen eines prämenstruellen Syndroms, kurz PMS konfrontiert. Dazu zählen unter anderem krampfartige Schmerzen, Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen, Übelkeit, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Heißhunger, Brustspannen, Hautunreinheiten, Reizbarkeit, um nur einige zu nennen. Hormonbedingt findet das PMS in der zweiten Zyklushälfte statt.

CBD, als natürlicher PMS-Begleiter, erfreut sich hier immer größerer Beliebtheit. Das Phytocannabinoid der Hanfpflanze ist nicht nur ökologisch vertretbar, sondern kann auch bei einer Reihe an PMS Beschwerden ganzheitlich ansetzten. Wie Sie CBD dabei unterstützen kann, ab dem nächsten Zyklus beschwerdefreier durch das Leben zu gehen, erfahren Sie in folgendem Artikel. Am Ende erwarten Sie weitere nützliche Tipps, um die Zeit vor und während der Menstruation entspannter und schmerzfreier zu gestalten.

PMS geht mit unterschiedlichen Beschwerden einher

Was ist das prämenstruelle Syndrom?

Das Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, bezeichnet die Tage vor Beginn der Periode und die damit einhergehenden Beschwerden. Warum gewisse Frauen besonders stark darunter leiden und manche Frauen davon verschont bleiben konnte wissenschaftlich noch nicht genau geklärt werden [1].

Der Begriff Syndrom beschreibt eine Kombination unterschiedlicher Beschwerden, die meist gemeinsam und gleichzeitig auftreten. Diese betreffen sowohl Körper wie auch Psyche und sind wie folgt:

Körperliche Symptome

  • Migräne
  • Heißhunger oder Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Spannungsfall in Brüsten, Händen und Füßen
  • Müdigkeit und Erschöpfungszustände
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Unterbauchkrämpfe
  • Wasseransammlungen im Gewebe und in den Extremitäten [2]

Psychische Symptome

  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • Aggressivität
  • Antriebslosigkeit
  • Angstzustände
  • Grundloses Weinen
  • Vermindertes Selbstwertgefühl [2]

Wie genau es zu einem PMS kommt, konnte noch nicht genau geklärt werden. Vermutet wird ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren. Experten nehmen an, dass die hormonelle Umstellung im Zuge der zweiten Zyklushälfte daran beteiligt ist. Nach dem Eisprung kommt es zu einer hormonellen Veränderung. Die Östrogenausschüttung fällt ab und das Hormon Prolaktin steigt an. Wird zu viel oder zu wenig vom Gelbkörperhormon Progesteron produziert, vermuten die Experten eine Neigung zu PMS. Diese hormonellen Umstellungen können die typischen prämenstruellen Symptome hervorrufen [2].

Bei PMS handelt es sich um eine multifaktoriell bedingte Störung. Mehrere Faktoren sind für die Entstehung der Beschwerden verantwortlich. Neben der hormonellen Steuerung liegen die Ursachen auch in der Psyche sowie im Nervensystem [2].

Weiters vermutet werden folgende Ursachen und Faktoren, die ein PMS begünstigen können:

  • Serotonin-Mangel
  • Magnesium- und Kalzium Mangel
  • Genetische Prädisposition [3]

Diagnose von PMS

PMS zu diagnostizieren ist nicht einfach, da die Symptome bei jeder Frau in unterschiedlicher Art und Weise ausgeprägt sind. Hierzu ist es notwendig, dass sich der Arzt/die Ärztin die Beschwerden und deren zeitliche Reihenfolge genau ansieht, um andere Erkrankungen ausschließen zu können. Die zeitliche Abhängigkeit der auftretenden Symptome zum Periodenbeginn ist ein deutliches Merkmal der PMS -Symptome [2].

Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus ist ein komplexes System an dem viele Hormone beteiligt sind. Gonatropin Releasing Hormon, Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH) spielen eine wesentliche Rolle beim Zyklus.

Ein kurzer Einblick in die Phasen des weiblichen Monatszyklus zeigt uns wie umfangreich und komplex dieser stattfindet. In den ersten Tagen des Zyklus kommt es zur Regneration des Epithel und des Bindegewebes. Die zweite Phase des Zyklus wird Proliferationsphase genannt. In dieser Phase erfolgt der Wiederaufbau der Gebärmutterschleimhaut und die Konzentration der Estrogene erhöht sich. FSH bewirkt eine Reifung von Follikel, die wiederum Estrogene bilden. Jenes Follikel, das die meisten FSH Rezeptoren aufweist wird selektiert.

Die Ovuation (der Eisprung) findet statt, wenn ein reifer Follikel platzt und es zu einer Ausstoßung der Eizelle kommt. Danach beginnt die zweite Zyklushälfte und eine Erhöhung der Konzentration des Gelbkörperhormons Progesteron. Daher resultiert ein Ungleichgewicht an Progesteron und Estrogen und das Entstehen der oben genannten Symptome ist begünstigt [13].

Therapie

Viele Frauen sind jeden Monat mit zyklusbedingten Strapazen konfrontiert. Zur Linderung der Beschwerden können mehrere Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Schulmedizin, Traditionell Europäischen Medizin sowie aus der Mikronährstoffmedizin herangezogen werden.

Folgend eine Auflistung der schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten:

  • Schmerzmittel
  • Gelbkörperhormon und Gestagene
  • Ovulationshemmer
  • Entwässernde Medikamente
  • Antidepressiva [2]

Das Pflanzenreich bietet eine Reihe an Möglichkeiten sich Abhilfe in den für meist unangenehme Tage vor der Menstruation zu schaffen.

Mönchspfeffer, auch genannt, Keuschlamm, lateinisch Vitex agnus-castus, gehört zu der Familie der Lippenblütler. Studien zeigen, dass die Anwendung von Mönchpfeffer zur Reduktion der Symptome eine sichere Alternative darstellt. Diese Heilpflanze bietet eine breite Palette an Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Iridoidglykoside (Agnusid), Flavonoide, fettes Öl und ätherisches Öl. Die FSH sowie die LH Freisetzung werden normalisiert und es kommt zu dopaminergen und prolaktinsenkenen Wirkung. Die Einnahme eignet sich am besten als Filmtablette, welche 1-mal täglich, oder in Form von Tinkturen, welche 2-3 mal täglich 10-15 Tropfen eingenommen wird. Um eine maximalen Effekt zu erzielen werden die Präparate über einen Zeitraum von 3 Monatszyklen eingenommen [14] [15].

Zubereitungen aus Frauenmantel (Alchemilla) können laut traditioneller Medizin die prämenstruelle und Zyklusbedingte Beschwerden lindern.

Natürliche Methoden bei der Therapie von PMS

Wie kann CBD bei PMS helfen?

Studien zeigen, dass Cannabidiol aus der Hanfpflanze krampflösende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften aufweist. Diese Wirkungen können die Symptome des PMS verbessern und eine Erleichterung für betroffene Frauen schaffen. CBD zeigt auch neuroprotektive Eigenschaften und kann sich positiv auf die hormonellen Stimmungsschwankungen auswirken. Wie bei PMS an sich ist jedoch auch hier noch weiter Forschungsarbeit notwendig [4].

Folgend eine Übersicht von PMS Symptomen, bei welchen CBD natürlich ansetzten kann:

KörperlichPsychisch
MigräneStress
UnterleibskrämpfeStimmungsschwankungen
SchmerzenSchlafprobleme
Unreine HautDepressionen

CBD zur Förderung der inneren Balance

Sagen Sie PMS bedingten Stimmungsschwankungen mit CBD den Kampf an. Durch die beruhigenden und entspannenden Eigenschaften kann Cannabidiol dabei helfen, während der Stimmungshochs- und Tiefs körperlich wie seelisch gelassen zu bleiben. Das Wohlbefinden kann so deutlich erhöht werden. Durch den möglichen Serotoninmangel vor und während der Tage befindet sich der Körper in einem Stimmungstief. Dies kann Depressionen und Angstzustände fördern. CBD kann hier mit seiner angstlösenden Wirkung komplementär ansetzten [10].

In diesem Fall empfiehlt sich auch die zusätzliche Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Beliebt sind hier auch die Hanf Happy Mind Kapseln Diese enthalten neben dem gezielten Mikronährstoffkomplex auch 5-HTP aus der Griffonia Pflanze sowie L-Tryptophan, beides Vorstufen von Serotonin, dem körpereigenen Glückshormon.

CBD bei Unterleibskrämpfen und Schmerzen

CBD Öl kann bei Schmerzen und Krämpfen effektiv ansetzen. Migräne bedingte Schmerzen wie auch Unterleibsschmerzen können so erträglicher werden und der Alltag sowie die generelle Lebensqualität dadurch verbessert [11].

CBD zur Förderung der Nachtruhe

Schlaf ist besonders wichtig, damit sich der Körper erholen kann. In dieser Zeit sammelt er auch die notwendige Energie für den nächsten Tag. Ein guter Schlaf kann dabei helfen, besser mit den PMS Symptomen umgehen zu können.

CBD bei Hautunreinheiten

Bei vielen Frauen werden die PMS-Beschwerden auch über die Haut sichtbar. Gerade kurz vor den Tagen kommt es häufig zu Hautunreinheiten. Diese fördern das Unwohlsein in dieser Zeit zusätzlich. Mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften kann CBD auch hier unterstützen und dabei helfen, innere Entzündungen zu reduzieren [12].

Welches CBD Öl ist das richtige für mich?

Grundsätzlich sind bereits eine Reihe unterschiedlicher CBD Produkte erhältlich. Bei PMS Beschwerden empfiehlt sich der Griff zu CBD Tropfen oder CBD Kapseln. Diese sind einfach in der Anwendung und die Dosierung kann der Stärke der Beschwerden angepasst werden.

Greifen Sie hier zu Produkten mit einem besonders reinen CBD-Anteil. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass der Terpen-Entourage Effekt gegeben ist. Dieser kann die Wirkung des CBDs verstärken.

Anwendung von CBD bei PMS Beschwerden

Das Cannabisöl wird am besten vor dem Spiegel mit Hilfe der Pipette direkt in den Mund unter die Zunge auf die Mundschleimhaut getropft. Die Tropfen sollten kurz im Mund behalten werden (etwa 30 Sekunden bis eine Minute) bevor sie geschluckt werden, wodurch eine gute Bioverfügbarkeit im Körper gewährleistet wird. Die Aufnahme der Öle erfolgt direkt über die Mundschleimhaut.

Nehmen Sie die Tropfen kurz vor oder nach einer Mahlzeit ein, da CBD fettlöslich ist kann die Aufnahme dadurch zusätzlich gefördert werden kann.

Die Anwendung von Cannabisöl

Die richtige Dosierung

Prinzipiell nimmt man die CBD-Produkte 2-3 Mal täglich ein. In Akutfällen oder bei besonders starken Beschwerden kann die Dosierung auch erhöht werden. Halten Sie sich hier am besten an die am Produkt angegebenen Verzehrempfehlungen.

Es empfiehlt sich, kurz vor der zweiten Zyklushälfte oder beim Bemerken der ersten Anzeichen mit der Dosierung der Tropfen zu beginnen. Gerade zu Beginn ist eine regelmäßige Einnahme empfehlenswert, damit sich der Körper an die Tropfen gewöhnen kann und man ein Gefühl für die für sich ideale Dosierung bekommt.

Selbsthilfetipps bei PMS

Bei der Linderung der PMS Beschwerden gibt es auch eine Reihe an Möglichkeiten, um selbst aktiv zu werden. Folgende Lebensstilmodifikationen können sich günstig auf das prämenstruelle Syndrom auswirken:

Selbsthilfetipps bei PMS

Sport & Bewegung

Versuchen Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag einzubauen. Dies ist sowohl für den Körper wie auch für die Psyche förderlich. Die Frühlings- und Sommerzeit bietet sich besonders gut an, sich an der frischen Luft zu bewegen und zusätzlich etwas Vitamin D zu tanken. Zudem werden beim Sport Glückshormone ausgeschüttet, dies kann also auch in Hinblick auf die PMS bedingten Stimmungsschwankungen von Vorteil sein.

Aber sind wir mal ehrlich: Gerade in solchen Zeiten ist es besonders herausfordernd sich zum Sport zu motivieren. Jeder Schritt sollte hier gewürdigt werden. Deshalb gilt: Bereits kleine Spaziergänge sind förderlich und können das Wohlbefinden steigern. Auch wenn es schwer ist, zahlt es sich dennoch auch, sich aufzuraffen. Danach werden Sie sich dafür dankbar sein.

Studien weisen darauf hin, dass moderate Bewegung gegen Regelschmerzen helfen kann. Aktivität kann der verkrampften Gebärmuttermuskulatur entgegenwirken [5]. Auch Yogaübungen stellen hier eine ideale Alternative dar, um sowohl die körperliche wie auch die psychische Entspannung zu fördern [6]. Im speziellen Hormonyoga kann dabei helfen, den Hormonhaushalt etwas in Balance zu bringen und mit gezielten Übungen den Verkrampfungen entgegenzuwirken.

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene und frische Ernährung ist generell jederzeit empfehlenswert. Vor und während der Periode lohnt es sich jedoch ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, denn die Gebärmuttermuskulatur, die bei Regelbeschwerden verkrampft, braucht ausreichend Nährstoffe. Werden diese nicht zugeführt, begünstigt dies die Schmerzen. Auch wenn gerade in dieser Zeit die Gelüste nach Schoko und Co. besonders hoch sind, empfiehlt es sich den Speiseplan gesund zu gestalten.

Vitamin und Mineralstoffe können dabei helfen Regelschmerzen vorzubeugen oder zu lindern.

Folgende Nährstoffe sind hier besonders wichtig:

  • Kalzium
  • Magnesium
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Vitamin E
  • Vitamin D [7]

Diese Vitamine finden Sie vor allem in folgenden Lebensmitteln:

Kalzium ist in hohen Mengen in Milchprodukten, Nüssen, Vollkornprodukten und Gemüse enthalten. Vitamin D, Milchzucker sowie Säuren (Ascorbinsäure, Zitronensäure) fördern die Aufnahme.

Eine Scheibe Vollkornbrot mit Hüttenkäse und Schnittlauch dient hier als idealen Kalzium Lieferant. Die schlechte Nachricht in PMS-Zeiten: Nussnougat Creme hemmt durch das enthaltene Oxalat die Aufnahme von Kalzium.

Reich an Magnesium sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Auch Kakao stellt eine besonders gute Magnesium Quelle dar.

Eine warme Tasse Kakao versorgt Sie mit Magnesium und kann zusätzlich gerade vor und während der Tage mit ihrem schokoladigen Geschmack die Stimmung etwas heben.

Fische und Nüsse sind besonders reich an Omega 3 Fettsäuren, wie auch kaltgepresstes Hanföl welches eine sehr günstige Zusammensetzung der Omega 3 und 6 Fettsäuren aufweist.

Täglich eine Handvoll Nüsse ist somit nicht nur lecker, sondern auch gut für die Gesundheit. Vereinen Sie diese mit ein paar Aprikosen/Datteln, Hanfsamenschalen und Kakao im Mixer erhalten Sie in nur wenigen Minuten leckere Energy-Balls. Ein gesunder und vor allem PMS förderlicher Snack für Zwischendurch. Optional auch mit ein paar Stücken Zartbitterschokolade, um Heißhungerattacken vorzubeugen.

Energyballs als Snackalternative

Vitamin E finden Sie vor allem in pflanzlichen Ölen (besonders Weizenkeimöl), Getreidekeimen, Nüssen und Samen.

Hier empfiehlt es sich, einen Löffel Weizenkeimöl ins Essen unterzumischen. Beispielsweise morgens zum Joghurt oder mittags über den Salat.

Besonders für unsere Laune ist Vitamin D in Zeiten von PMS besonders wichtig. Das Vitamin kommt nur in wenigen Lebensmittel vor, unter anderem in Milch, Eier, Butter und Leber sowie in allen Fischen. Vitamin D wird deshalb häufig supplementiert.

Versuchen Sie ausreichend Sonnenlicht zu tanken. Lesen Sie ein Buch unter freiem Himmel oder machen Sie einen Spaziergang. Die Bildung von Vitamin D erfolgt nämlich über die Haut, weshalb es auch Sonnenvitamin genannt wird [8].

Auch Wassereinlagerungen können in der zweiten Zyklushälfte für Unwohlsein sorgen.

Ein Tipp bei schweren Beinen:

Unser Venengel Forte belebt müde und schwere Beine und kann in Zeiten vor und während der Tage Erleichterung bringen. Für den Extra Kühl-Effekt empfiehlt es sich, das Gel im Kühlschrank aufzubewahren. Gerade im Sommer kann dies äußerst entspannend und wohltuend sein.

Zudem sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Tees können gerade in Zeiten vor und während der Periode besonders entspannend wirken. Frauenmantel oder Schafgarbe erweisen sich besonders nützlich bei Frauenleiden. Zudem wird ihnen eine entkrampfende Wirkung nachgesagt.

Unsere Hanftees können hier mit ihrer zusätzlich entspannenden Wirkung ansetzen und die innere Harmonie fördern.

Verzicht bzw. Eingeschränkter Alkoholkonsum

Auch Alkohol kann sich ungünstig auf die PMS Beschwerden auswirken. Zum einen steigert Alkohol den Magnesiumbedarf, zum anderen können die Schmerzen dadurch verstärkt werden. Kurzfristig vermag der Alkohol womöglich eine gefühlte Verbesserung verschaffen, am Tag danach kann der Wasserentzug durch den Alkohol jedoch die Krämpfe verstärken. Zusätzlich kann Alkohol den Hormonspiegel beeinflussen – in Hinblick auf die Stimmungsschwankungen ein weiterer ungünstiger Effekt. Werden Schmerzmittel eingenommen, ist hier besonders acht geboten, da es zu Wechselwirkungen kommen kann [9].

Entspannungsübungen

Entspannungsübungen können dabei helfen, mit den PMS Symptomen besser umzugehen. Neben Yoga sind auch Wohlfühlmassagen empfehlenswert, um die Lebensqualität in dieser Zeit zu erhöhen. Studien zufolge sind insbesondere rhythmische Massagen förderlich bei Menstruationsschmerzen.

Wärme, in Form von Wärmeflaschen, Körnerkisten oder Wärmepflaster können ebenfalls gegen die Schmerzen helfen [10].

Ein weiterer Haushaltstipp: Reiben Sie Ihren Unterbauch bei starken Beschwerden mit Melissenöl ein. Auch dies kann sich positiv auf die Schmerzen auswirken. Kombinieren Sie das auftragen des Öls mit einer sanften, rhythmischen Bauchmassage [10].

Weiters empfehlenswert sind Atemübungen. Diese können dabei helfen, zu entspannen und besser mit den Schmerzen umzugehen. Der Fokus liegt hierbei vollständig auf der Atmung und weniger auf den Schmerzen.

Ausreichend Schlaf

Schlaf ist grundsätzlich essenziell für unsere Gesundheit. In dieser Zeit kann sich der Körper regenerieren und die notwendige Energie für den Alltag sammeln. Ein guter Schlaf wirkt sich auch auf unser Wohlbefinden aus und kann so das Erleben des PMS beeinflussen. Einmal früh zu Bett gehen kann sich also lohnen. Bei Ein- und Durchschlafproblemen erweist sich eine Kombination von CBD und Melatonin, dem körpereigenen Schlafhormon als förderlich.

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass man gerade in Zeiten vor und während der Periode nicht zu streng mit sich sein sollte. Die ein oder andere Tafel Schokolade zu viel wird hier verziehen. Geben Sie Ihrem Körper die notwendige Ruhe und versuchen Sie immer wieder mal zu lächeln – auch dies kann die Laune deutlich verbessern. Nehmen Sie sich selbst nicht zu ernst und akzeptieren Sie die schwankenden Bedürfnisse Ihres Körpers. Kein Zustand ist von Dauer, auch diese Tage gehen vorbei – behalten Sie dies im Hinterkopf. CBD kann Sie in dieser Zeit ideal unterstützen - zum einen um die Symptome zu mildern, zum anderen um entspannt und ausgeglichen damit umgehen zu können.

Quellenangaben

[1] Durmaz, A. & Münch, C. (2018). PMS – Ich liebe Dich! Entspannt umgehen mit den „Tagen vor den Tagen“. Ein Ratgeber für Frauen UND Männer. Verlag Epubli: Berlin.

[2] Pristauz, G. (2017). Prämenstruelles Syndrom (PMS). Download vom 07. April 2020 von [Quelle]

[3] Pinkerton, J. (2017). Prämenstruelles Syndrom. Download vom 07. April 2020 von [Quelle]

[4] Leinow, L. & Birnbaum, L. (2019). Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol. Riva Verlag: München.

[5] Rezvani, S., Tanghian, F., Valiani, M. (2013). The effect of aquatic exercises on primary dysmenorrhoea in nonathlete girls. 18(5): 378–383. Download vom 08. April 2020.

[6] Yang, N., Kim, S. (2016). Effects of a Yoga Program on Menstrual Cramps and Menstrual Distress on in Undergraduate Students with primary dysmenorrhea: a single-blind, randomizes controllend trial. Download vom 08. April 2020.

7] Eitenberger, M. (2015). 12 Tipps gegen Regelschmerzen. Download vom 08. April 2020 von [Quelle]

[8] Schmiedel, V. (2019). Nährstofftherapie. Orthomolekulare Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie. (4. Aufl.). Georg Thieme Verlag: Stuttgart.

[9] Gaede, I. (2019). Alkohol während der Menstruation: Das gilt es zu beachten. Download vom 08. April 2020 von [Quelle]

[10] Blessing, E. et al. (2015). Cannabidiol as a potential Treatment for Anxiety Disorders. 12(4). 825–836. Download vom 09. April 2020.

[11] Russo, E. (2008). Cannabinoids in the management of difficult to treat pain. 4(1): 245–259. Download vom 09. April 2020.

[12] Bruni, N. et al. (2018). Cannabinoid Delivery Systems for Pain and Inflammation Treatment. 23(10): 2478. Download vom 09. April 2020.

[13] Mutschler Arzneimittelwirkungen

[14] PharmaWiki - Mönchspfeffer. Download vom 16.04.2020 von [Quelle]

[15] Cerqueira et al. (2017) Vitex agnus castus for premenstrual syndrome and premenstrual dysphoric disorder: a systematic review. Download vom 16.04.2020.

Mag. pharm. Marlene Kadisch

Autor

Mag. pharm. Marlene Kadisch

Mag. pharm. Marlene Kadisch ist Apothekerin in der Obersteiermark. Sie hat in Graz Pharmazie studiert und der Weg führte sie nach ihrer Ausbildung direkt in die öffentliche Apotheke. Der Kontakt zu ihren Kunden, die fachspezifische Beratung sowie die persönliche Betreuung liegt ihr sehr am Herzen. Ihr ist es wichtig...