Darmerkrankungen oder Probleme mit der Verdauung sind weit verbreitet und jeder hatte schon mal damit zu tun. So leiden inzwischen extrem viele Menschen an einem Reizdarmsyndrom, an Morbus Crohn, allgemeinen Verdauungsbeschwerden, chronischer Magen- und Darmerkrankungen, Magengeschwüren und vielen weiteren Problematiken, welche diesen Bereich betreffen. Die Gründe für die Entstehung sind vielfältig, führen aber häufig an den gleichen Stellen zusammen. So ist es oft unsere westliche Ernährung, die uns über die Jahre hinweg sämtliche Schwierigkeiten eingebracht hat. Aber auch Stress, psychische Belastungen oder genetische Veranlagungen führen zu Beschwerden im Magen- und Darmbereich. Kann CBD bei all diesen Problemen helfen?

Der Sitz der Gesundheit liegt im Darm

So zumindest, wenn es nach Hippokrates geht, welcher sein Wissen über viele Jahre hinweg weitergab und oft rechtbehielt. Heute haben wir die Gewissheit: Tatsächlich beginnen sehr viele Erkrankungen und Probleme des menschlichen Organismus im Darm. Immerhin werden hier sämtliche Substanzen aufgenommen und mittels Botenstoffe an die benötigten Stellen geleitet. Sogar das zentrale Nervensystem oder grob gesagt, die Psyche, steht mit dem Darm, Darmmikrobiom und seinen Vorgängen in engem Kontakt. So ist es kein Wunder, wenn Stress nicht nur sinnbildlich auf den Magen schlägt.

So wissen wir heute auch, dass im Darm ein Großteil des so genannten Mikrobioms liegt, also Billionen von Organismen, die je nach Funktion auf den Organismus eines Menschen reagieren. Beispielsweise gehören Bakterien, Pilze oder Parasiten dazu. Ein gesundes Mikrobiom ist daher die Grundlage für Gesundheit. Ein Teil davon kommuniziert sogar mit den Neuronen unseres Gehirns, sodass wir bei Angst oder Unwohlsein Bauchschmerzen bekommen oder mit Durchfall oder Übelkeit reagieren. Ja, der Darm ist das zweite Gehirn eines Menschen und die psychische Gesundheit wirkt sich somit auf die Gesundheit des Magen- und Darmtraktes aus.

Gibt es ein Endocannabinoidsystem im Darm?

Seit den neunziger Jahren ist bekannt, dass sich im menschlichen Körper das so genannte Endocannabinoidsystem befindet, welches mit zahlreichen Rezeptoren überall im Körper versehen ist. Diese Rezeptoren interagieren mit diversen körpereigenen und pflanzlichen Cannabinoiden. Forschungen haben ergeben, dass der Magen- und Darmtrakt sogar eine sehr starke Bindung an das Endocannabinoidsystem hat. Dazu gehört beispielsweise die Motilität, das Gefühl Hunger zu verspüren und die Funktion der Darmflora. Wenn es also nun um entzündliche Darmerkrankungen, das bekannte Reizdarmsyndrom oder Übergewicht geht, so spielt die Regulation des Endocannabinoidsystems durch die Phytocannabinoide eine große Rolle.

Hilft CBD bei Übelkeit, Bauchschmerzen, Krämpfen und weiteren Problemen?

Die Symptome unseres Magen- und Darmbereiches können sehr vielseitig ausfallen. Einige haben es schnell mit Übelkeit und Bauchschmerzen zu tun, andere reagieren gar mit starken Krämpfen und Blähungen, wieder andere erleben einen ständigen Kreislauf aus Verstopfung und Durchfall. Auch ein starker Gewichtsverlust kann auf einen kranken Darm zurückgeführt werden, ebenso wie rektale Blutungen. All diese Symptome können natürlich auch auf ein diagnostizierbares Reizdarmsyndrom zurückgeführt werden. Oft entstehen diese Probleme aufgrund von Stress, aber auch Depressionen, Angst- und Panikstörungen oder psychotischen Krankheiten.

Medikamente oder CBD-Produkte bei Magen und Darm?

Viele Menschen schlucken regelmäßig diverse Mittel gegen ihre Beschwerden. Und oft befinden sich Betroffene schließlich in einem Kreislauf. Sie entwickeln sogar Ängste vor den Symptomen, was weit mehr Menschen betrifft, als zunächst angenommen. Ängste versetzen den Organismus in einen Zustand aus dauerhaftem Stress, welcher sich wiederum auf den Magen- und Darmbereich auswirkt. Treten dann erneut Symptome auf, kann es zu einer Angststörung kommen. Medikamente lindern in erster Linie die Symptome, in nicht allen Fällen die Ursache. So werden Magen- und Darmprobleme aufgrund von psychischer Beschwerden mit Antidepressiva behandelt. Bei Durchfall werden Medikamente verabreicht, welche die Darmtätigkeit eindämmt oder gar stoppt. Folgt darauf die Verstopfung, so werden abführende Mittel verabreicht. Eine ausgeglichene Darmflora kann es an dieser Stelle nicht mehr geben, was oftmals entzündliche Prozesse zur Folge hat.

Tatsächlich gibt es inzwischen zahlreiche Erfahrungsberichte von Menschen, welche eine Behandlung mit Medikamenten unterbrachen und auf pflanzliches CBD Öl umgestiegen waren. Nach wenigen Tagen ist es bereits möglich, einen eindämmenden, beruhigenden und wohltuenden Effekt zu verspüren.

Wie CBD Öl einnehmen bei Magen- und Darmerkrankungen?

Das Verdauungssystem ist ein sehr komplexes Netz aus sensiblen Bestandteilen, welche mit dem vegetativen Nervensystem arbeiten. Noch immer ist dieser Zusammenhang nicht komplett erforscht und geklärt. Finden Sie also die Ursache für Ihre Beschwerden und schaffen Sie diese aus der Welt. Auch die Ernährung spielt im zweiten Schritt eine erhebliche Rolle. Fehlen dem Körper Vital- oder Nährstoffe, so können gewisse Funktionen im Organismus nicht mehr funktionieren. Auch die Zufuhr an Wasser pro Tag entscheidet über unsere Darmgesundheit.

Es ist schon erstaunlich zu beobachten, wie schnell sich der Darm erholen und wieder einpendeln kann. Stimmen die jeweiligen Lebensumstände, also die Ernährung, Bewegung, Psyche, so kann der Darm wieder seinen Zweck erfüllen. Jetzt kann CBD Öl tatsächlich dazu beitragen, die Aktivitäten im Organismus zu sortieren und wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.

Anfänger können mit einem 5% oder 10% Cannabidiol-Öl beginnen, welches bestenfalls einen THC Anteil von unter 0,02% beinhaltet. Letzteres ist bis zu dieser gesetzlich festgelegten Grenze natürlich legal. Die Öle lassen sich mittels Pipette einfach dosieren. Erfahrungsgemäß kann man mit einer sehr niedrigen Dosierung schon einiges erreichen. Zu beginnen ist daher mit etwa 4-5 Tropfen eines der Öle. Im weiteren Verlauf lässt sich die Verzehrempfehlung steigern um die wohltuenden Effekte zu beobachten. Hier sollte gesagt werden, dass dies von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. CBD Öl aus alkoholischer Extraktion ist dabei besonders gut verträglich ist.

Tipp zur effektiven Darmpflege:

Neben Cannabidiol werden aus der Pflanzenkunde auch Weihrauch und Curcumin eingesetzt. Um die Darmschleimhaut als Schutzschicht wiederaufzubauen setzt man Vitamin A, Zink, Vitamin D3 und L-Glutamin ein. Besonders bedeutend ist auch eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, den sogenannten Präbiotika. Um das Mikrobiom zu regenerieren setzt man auf Multispezies Probiotika. Mit Hilfe von magensaftresistenten Kapseln gelangen die guten Keime in den Darm, wo sie den Darm entsprechend pflegen können.

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