Klimaanlagen, nasse Badekleidung, der häufige Wechsel zwischen warm und kalt – der Sommer ist voller Erkältungsfallen. Sind auch Sie hineingetappt und plagen sich nun mit Halsschmerzen, Schnupfen & Co.? Dann erfahren Sie jetzt, wie Sie eine lästige Erkältung rasch wieder loswerden und in Zukunft vorbeugen!

Sommererkältung: Manche Viren mögen's heiß

Im Sommer fühlt man sich unbesiegbar – dennoch haben auch in der warmen Jahreszeit Erkältungen Saison. Überall lauern Gefahren, die unser Immunsystem schwächen können. Das macht uns anfälliger für Viren und Bakterien. Zu den Erkältungs-Auslösern im Sommer zählen vor allem:

  • Nasse Badekleidung
  • Sonnenbrand
  • Klimaanlagen
  • Zugluft
  • Trockene Luft
  • Zu kalte Getränke

Symptome von Erkältungskrankheiten

  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Gegebenenfalls auch mäßig bis hohes Fieber [1]

Wussten Sie, dass eine Sommergrippe im Grunde nichts anderes als eine normale Erkältung ist? Der Begriff Grippe ist etwas irreführend und nicht korrekt.

Halsschmerzen, Schnupfen & Co. sorgen dafür, dass ein Urlaub schon mal schneller vorbei ist als geplant. Die gute Nachricht: Es gibt einige Hausmittel, wie Sie eine Sommergrippe rasch wieder loswerden – und Tipps, wie es erst gar nicht zu den lästigen Symptomen kommt. Damit Sie das schöne Wetter schnell wieder in vollen Zügen genießen können.

Erkältungen und die Psyche

Ursachen von Erkältungen

Die Ursachen von Erkältungen sind in 92 % der Fälle Viren. Etwa 8 % der Erkältungen werden von Bakterien ausgelöst. Ein gesundes Immunsystem kann Viren grundsätzlich abwehren, ist es jedoch geschwächt oder angeschlagen sind wir anfälliger für Erkältungen. Übertragen werden die Viren durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen [1]. Dies geschieht unter anderem durch Niesen, Husten oder Händeschütteln.

Erkältung, grippaler Infekt oder Grippe?

Drei Begriffe, die häufig für den gleichen Kontext verwendet werden. Dennoch gibt es kleine, aber feine Unterschiede, die wir im Folgenden klären möchten. Die Begriffe Erkältung und grippaler Infekt werden meist synonym verwendet. Bei einer ausgeprägteren Erkältung ist von einem grippalen Infekt die Rede.

Bei einer Grippe treten die Symptome im Vergleich zu einer Erkältung nicht schleichend, sondern besonders rasch auf und sind intensiver. Die Symptome sind plötzlich da und zu den klassischen Symptomen für Erkältungen komme unter anderem Kreislaufschwäche, Fieber und Schüttelfrost.

Wichtig: Wenn die Symptome Ihrer Sommererkältung länger als zwei Wochen andauern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

7 Hausmittel gegen Erkältung: Halsschmerzen, Schnupfen & Co. schnell loswerden

Wer bereits erkältet ist, möchte nur eines: Die Erkältung rasch wieder hinter sich lassen. Natürliche Hilfsmittel können dazu beitragen, beginnende und fortschreitenden Erkältungssymptome abzuschwächen und erträglicher zu machen. Für eine rasche Genesung.

1. CBD Öl bei Erkältungen

CBD Öl kann bei Erkältungssymptomen und grippalen Infekten als zusätzliche, natürliche Alternative eingesetzt werden. Das Cannabinoid moduliert über das Endocannabinoid-System Funktionen im Immunsystem [8], trägt zur Verlangsamung des Bakterienwachstums bei [8] und fördert die Schlafqualität [9]. Für ein verbessertes Körpergefühl, wenn Sie sich schlapp und müde fühlen.

Die Anwendungsmöglichkeiten von CBD Öl bei Erkältungen sind vielfältig. Die Tropfen können sowohl pur eingenommen werden oder Inhalationen und Lösungen beigemengt.

Video: CBD Vital - Die richtige Einnahme und Lagerung von CBD Ölen

2. Tee

Bei Erkältungen empfiehlt es sich, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Viel Trinken gilt als bester Schleimlöser. Besonders geeignet ist Holunderblütentee, da er den Körper zum Schwitzen bringt und dabei hilft, den Infekt auszutreiben sowie ausgewählte Kräuterteemischungen.

3. Honig

Die desinfizierende und antibakterielle Wirkung von Honig konnte bereits wissenschaftlich nachgewiesen werden. Nehmen Sie täglich 2-3 Löffel, um Beschwerden im Halsbereich zu reduzieren und die Schleimhäute zu beruhigen. Bei Schnupfen können Sie etwas Honig in die Nase reiben. Schnupfenviren können so natürlich bekämpft werden und Hautrötungen reduziert. Honig ist jedoch auch reich an Zucker. Er sollte deshalb nur in Maßen verzehrt werden. Auf eine ausreichende Zahnhygiene ist zu achten.

Tipp CBD Honig: Einen Löffel Honig mit 2-4 Tropfen CBD Öl vermengen und entweder pur einnehmen oder für die gereizte Nase verwenden.

Honig gegen Erkältungen

4. Fußbäder

Warme Fußbäder zählen ebenfalls zu beliebten und vor allem wohltuenden Hausmittel gegen Erkältungen. Danach wichtig: Füße ausreichend trocknen, Socken anziehen und ruhen.

5. Inhalationen

Inhalationen mit Kamillentee können für die Atemwege und Bronchien ebenfalls angenehm sein. So funktioniert's: Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Im Anschluss von der Herdplatte nehmen, den Tee hinzufügen und den mit einem Handtuch bedeckten Kopf über das dampfende Wasser halten. Bei Bedarf je nach Wassermenge ein paar Tropfen CBD Öl hinzufügen. Gehen Sie nur soweit über das dampfende Wasser, wie es für Sie angenehm ist.

6. Kochsalzlösungen

Kochsalzlösungen werden bei Schnupfen empfohlen. Die Lösung kann dabei helfen, Bakterien und Viren auszuspülen und die Nase zu befreien [6]. Bei Bedarf 2-3 Tropfen CBD Öl zur Kochsalzlösung hinzufügen.

7. Mikronährstoffe

Eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen ist für eine funktionierende Immunabwehr wichtig. Nahrungsergänzungen können im Rahmen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung unterstützten.

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Geheimtipps aus Omas Hausapotheke

Rettich mit Honig

Schneiden Sie den Kopf von einem schwarzen Rettich ab und höhlen Sie diesen im Inneren etwas aus. Im Anschluss Honig in die Mulde geben und den Kopf wieder auf den Rettich setzten. Warten Sie ein bis zwei Stunden, bis der Rettich seinen Saft abgibt. Danach etwa dreimal täglich einen Löffel des Rettich Safts einnehmen.

Zwiebelwickel

Schneiden Sie eine Zwiebel mit Öl in Scheiben und rösten Sie diesen in einer Pfanne leicht an. Im Anschluss die Zwiebel etwas abkühlen lassen, in ein Stofftuch geben und die Zwiebelwickel auf die Brust legen.

Erkältungen vorbeugen

Eine 100-prozentige Garantie gegen Erkältungen gibt es leider nicht. Dennoch gibt es einige Dinge auf die Sie achten können, um eine Erkältung vorzubeugen:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung
  • Ausreichend Bewegung
  • Genügend Schlaf
  • Verzicht auf Alkohol und Nikotin
  • Wechselduschen

Die Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln trägt dazu bei, Viren und Bakterien keine Chance zu geben. Dazu zählen unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Korrekte Entsorgung von Taschentüchern
  • Gründliches Händewaschen sowie Hände desinfizieren
  • Kein Händeschütteln, Anhusten oder Anniesen
  • Regelmäßiges Lüften

Wann zum Arzt bei Erkältungen?

Gefahrenquelle Klimaanlage

Der Klimaanlage wird im Sommer oft die Schuld für Erkältungen gegeben. Das stimmt auch zum Teil. Klimaanlagen sorgen für eine trockene Luft und belasten die Schleimhäute. Dies macht die Schleimhäute anfälliger für Viren, die sich durch die Klimaanlage weiterverbreiten. Folgendes ist deshalb besonders wichtig:

  • Regelmäßig frische Luft in den Raum lassen
  • Die Klimaanlage nicht zu kalt einstellen

Getränke und Essen bei Erkältung: Diese 3 Kraft-Rezepte helfen

Zugegeben: Unbedingt Appetit haben wir bei Erkältungen nicht. Dennoch ist es wichtig, dem geschwächten Körper ausreichend Flüssigkeit und Vitamine zuzuführen. Wir haben folgend drei leckere Rezepte für Sie, die mit Ihren Inhaltsstoffen von innen heraus wärmen und für mehr Energie sorgen.

Heißes Zitronengetränk mit Ingwer und Hanf

Heißes Zitronengetränk mit Ingwer und Hanf

Für den wohltuenden Tee benötigen Sie folgende Zutaten:

Zubereitung

  1. Schneiden Sie den Ingwer in Scheiben und kochen Sie diesen gemeinsam mit dem Wasser auf.
  2. Geben Sie im zweiten Schritt den Tee in das Wasser und lassen Sie ihn zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen.
  3. Im Anschluss die Zitronen auspressen und den Tee mit dem Honig und der Zitrone verfeinern. Fertig ist das heiße Zitronengetränk mit Ingwer und Hanfblättertee.

Bananen-Rote Beete Smoothie mit Kurkuma

Bananen-Rote Beete Smoothie mit Kurkuma

Der Rote Beete Smoothie ist eine besonders erfrischende und vitaminreiche Alternative zur warmen Suppe und ideal für alle, die etwas Kühles als wohltuend empfinden.

Folgende Zutaten werden für den Smoothie benötigt:

  • 1 Banane
  • 4 mittelgroße Stücke Rote Beete
  • 1 Orange
  • 150 Gramm gefrorene Beeren
  • 100 ml (Hafer-)Milch
  • 1 EL Hanfsamenöl
  • 3 TL Kurkuma
  • 1 Prise Pfeffer
  • 400 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Die gefrorenen Beeren aus dem Gefrierfach nehmen und leicht antauen lassen. Währenddessen Rote Beete, Banane und Orange in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit den Beeren in einen Mixer füllen.
  2. Zu Beginn nur die 100 ml Hanfmilch und etwas Wasser hinzugeben und alles gut durchmixen. Im Anschluss das restliche Wasser und das Hanfnussöl hinzufügen und so lange Mixen, bis der Smoothie die gewünschte Konsistenz hat. Alternativ kann auch ein Pürierstab verwendet werden.

Kürbis-Ingwer-Suppe mit Süßkartoffel und Hanfsamen

Kürbis-Ingwer Suppe mit Süßkartoffel und Hanfsamen

Die wärmende Kürbis-Ingwer-Suppe schmeckt nicht nur lecker, sondern bringt Sie dank der Würze des Ingwers auch ins Schwitzen – ideal bei einer Erkältung, um den Prozess der Genesung anzukurbeln. Kürbis und Süßkartoffel sorgen für eine angenehm leichte Süße. Die Hanfsamen versorgen Sie mit wertvollen Ballaststoffen, essenziellen Fettsäuren und Vitamin E.

Für die Kürbis-Ingwer-Suppe benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 2 kleine Hokkaido-Kürbisse
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 kleine Ingwerknolle (2-4 cm)
  • 1 Zwiebel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer & Chili zum Würzen
  • 20 g Hanfsamen

Zubereitung

  1. Zuerst wird der Hokkaido Kürbis gewaschen und halbiert. Entfernen Sie mithilfe eines Löffels die Kerne und schneiden Sie den Kürbis in Würfel. Im Zuge dessen auch die Süßkartoffel, den Ingwer und die Zwiebel in Würfel schneiden.
  2. Im zweiten Schritt 1 EL Öl erhitzen und den Zwiebel darin anschwitzen. Die Mischung mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen, den Ingwer dazu geben und für etwa 20 Minuten gemeinsam mit dem Kürbis und der Süßkartoffel zugedeckt weiter köcheln lassen.
  3. Im Anschluss die Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und Chili nach Belieben würzen. Bedenken Sie, dass die Suppe bereits eine leichte Schärfe durch den Ingwer hat.
  4. Die fertige Suppe in einen Teller gießen und mit Hanfsamenschalen anrichten.

Fazit

Erkältungen sind etwas Lästiges – das steht fest. Wenn Husten, Schnupfen & Co. Sie treffen, sollten Sie Ihrem Körper die notwendige Ruhe und Erholungen geben. Altbewährte Hausmittel und natürliche Alternativen können dabei helfen, rasch wieder fit zu werden. Mit einfachen Maßnahmen können wir dazu beitragen, Erkältungen in Zukunft vorzubeugen. Ein schlagkräftiges Immunsystem gilt als bester Schutz vor Erkältungen. Unterstützten Sie Ihre Abwehrkräfte bei einer beginnenden Erkältung mit naturreinen CBD- und Hanfprodukten, als fixer Bestandteil der Hausapotheke.

Quellen

[1] Temmel, A. (2017). Erkältung. Download vom 11. August 2020, von [Quelle]

[2] Baumgärtel, C. (2019). Grippaler Infekt: Diagnose & Therapie. Download vom 12. August 2020, von [Quelle]

[3] Cohen, S. (1994). Psychological stress and susceptibility to the common cold in Psychosocial processes and health: a reader. Cambridge University Press.

[4] Lippke S., Renneberg B. (2006) Konzepte von Gesundheit und Krankheit. In: Renneberg B., Hammelstein P. (eds) Gesundheitspsychologie. Springer-Lehrbuch. Springer: Berlin.

[5] Schneider, A. (2008). Kampf gegen Erkältung, grippalen Infekt, Grippe – Von Omas Hausmittel bis zur Grippeschutzimpfung. Genios Branchen Wissen Nr.11/2008. GENIOS Verlag: München.

[6] Sasse, R. (2015). Alternativmedizin: Die besten Hausmittel bei Erkältung. Yannick Esters (Hsg.). Epubli: Berlin.

[7] Schmiedel, V. (2019). Nährstofftherapie. Orthomolekulare Medizin in Prävention, Diagnostik und Therapie. (4. Aufl). Theime: Stuttgart.

[8] Pleyer, I., Hlatky, M, Hlatky, P. (2019). Cannabidiol. Ein natürliches Heilmittel des Hanfs. Verlagshaus der Ärzte: Wien.

[9] Babson, K., Sottile, J., Morabito, D. (2017). Cannabis, Cannabinoids, and Sleep: a Review oft he Literature. Curr Psychiatrie Rep 19 (23). Doi: 10.1007/s11920-017-0775-9. Springer.