Hanf, Cannabis, Marihuana – diese und viele weitere Bezeichnungen für die wohl berühmteste Pflanze dieser Erde werfen nach wie vor einen negativen Schatten. Wer auf irgendeine Art, Gras oder Marihuana konsumiert, der steckt schnell in der Schublade Drogenkonsument. Und das obwohl wir längst wissen, dass Cannabis die wohl älteste Heilpflanze dieser Erde ist und schon weit vor unserer eingeschränkten Sichtweise, als Heilmittel verwendet wurde. Jetzt gibt es allerdings diverse Forschungen und fertige Produkte, die legal erworben werden können, obwohl diese aus der Hanfpflanze gewonnen wurden. Und genau dies könnte den schlechten Ruf der Cannabispflanze etwas aufbessern.

Alternative in der Medizin oder Einstiegsdroge?

Wir wissen bereits, wem oder welchen Umständen wir den schlechten Ruf der Cannabispflanze zu verdanken haben. Daran sind nicht etwa die Wissenschaft oder die Konsumenten schuld, vielmehr ist der negative Ruf der Pflanze. Wer die Geschichte der Cannabispflanze verfolgt, der kennt die damaligen wirtschaftlichen Gegebenheiten, welche dazu geführt haben, dass Hanf von der Bildfläche verschwinden musste. Und wäre es damals nicht um Geld und Industrie gegangen, so könnten wir vermutlich längst einen Schritt weiter sein.

Ein nicht unbedeutender Schritt in die richtige Richtung wurde bereits getan, indem diverse Inhaltsstoffe der Cannabispflanze, genauer betrachtet wurden. Inzwischen steht also nicht mehr nur das verbotene und illegale THC im Mittelpunkt, sondern die anderen Cannabinoide der Pflanze. Und diese sind alles andere als psychoaktiv oder illegal, vielmehr weisen sie besondere Fähigkeiten auf, die der Gesundheit dienlich sind. So etwa das derzeit in aller Munde verwendete CBD, das Cannabidiol, der Antagonist des THC. CBD ist alleinstehend nahezu frei von sämtlichen Vorurteilen und es ist unumstritten, dass hiervon keine Gefahr ausgehen kann. Im Gegenteil.

Ohne Hanf kein CBD

Immer wieder werden Stimmen laut, die Verwendung und den Konsum endlich zu legalisieren. In Deutschland und Österreich ein schwieriges Unterfangen, in anderen Ländern bereits erfolgreich umgesetzt. Schon lange hegt es den Anschein, dass der Konsum von Marihuana und THC, keine Einstiegsdroge sein kann. Zahlreiche Beobachtungen und Langzeitstudien belegen dies inzwischen. In Deutschland darf auf Rezept konsumiert werden, was zumindest darauf hoffen lässt, dass Cannabis irgendwann einen legalen Status erhält.

CBD stammt ebenfalls aus der Cannabispflanze und ist ein wirksamer Stoff, der mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagiert. So wird auf zahlreichen Gebieten geforscht, welches Potenzial sich aus dem Cannabidiol ergibt und inwieweit sich dieses auf die Gesundheit eines Menschen auswirkt. Auch im Bereich von Krebs und anderen Erkrankungen wird untersucht, welche Kraft im CBD steckt. Dies ist zwar ein noch langer und weiter Weg, dennoch kennen wir inzwischen die vielen positiven Auswirkungen von CBD Öl bei diversen Beschwerden. Es wäre also ein fataler Fehler, das CBD mit einer Droge in Verbindung zu bringen, denn allem Anschein nach, haben wir es mit einer ziemlich wirksamen Alternative im medizinischen Bereich zu tun.

Der Hanf im Fokus – die Wiederbelebung des guten Rufs

Politik und Gesellschaft haben aus dem Hanf etwas gemacht, was diesem nicht gerecht wird – eine allgemein bekannte und durchaus gefährliche Droge. Und auch wenn nicht jeder vollkommen desinformiert und mit geschlossenen Augen durch das Leben läuft, so möchte dennoch kaum einer mit Hanf in Verbindung gebracht werden. Eine Tatsache, die mehr gefühlt, als wirklich Existent ist. Eine solide Forschung, positiv ehrliche Berichterstattungen und mehr Informationen werden jedoch die Zukunft des Hanfs verändern. So ist Hanf nicht nur zur Gewinnung von CBD wichtig, sondern auch ein potenzieller nachwachsender Rohstoff. Anhand von Hanf und seiner Geschichte erkennen wir, wie schnell ein guter Ruf zerstört werden kann und wie schwierig es ist, ihn wiederherzustellen. In diesem Fall würde sich die Aufklärung tatsächlich lohnen, denn gerät der Hanf wieder in den Fokus unterschiedlicher Bereiche, kann er unser Leben bereichern.

Was kann CBD?

Cannabidiol aus der Hanfpflanze wird gerne in Kombination mit Hanföl verkauft, dessen Produkte auch völlig legal erhältlich sind. Die Anwendung ist vielseitig, die korrekte Dosierung muss allerdings von jedem selbst ausfindig gemacht werden. So nutzen viele das CBD Öl, um zur Ruhe zu kommen, besser und tiefer schlafen zu können oder um diverse Stressphasen zu meistern. Cannabidiol wird demnach sehr vielseitig ergänzend bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt.

Das CBD dockt an den CBD 1 oder CBD 2 Rezeptoren an, welche sich verteilt im ganzen Körper befinden. Dort verursachen sie gewisse Kettenreaktionen, beispielsweise die Senkung des Stresshormons Adrenalin. Eine erstaunlich vielseitige Anwendung, welche sich hoffentlich bald in jeder Hausapotheke befinden kann.

CBD Öl oder Hanföl selbst ausprobieren

Fakt ist, CBD Öl wirkt nicht psychoaktiv, macht weder high noch abhängig und darf in Eigenverantwortung eingenommen werden. Wer es ausprobieren möchte, der bestellt sich das Öl im Internet. Selbst einige Apotheken, Drogerien und Reformhäuser haben das CBD Öl im Angebot, was ebenfalls ein positives Licht auf den Hanf wirft. Bleibt also zu hoffen, dass dieser Wandel, welcher unweigerlich stattfindet, bald ein komplett anderes Bild auf den Hanf im Allgemeinen wirft. Und natürlich, dass mehr Menschen, welche medizinische Hilfe benötigen, Zugriff auf die Substanzen bekommen.

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